Home Schriftliche Bewerbung Die richtige Schriftart
Die richtige Schriftart PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 30. März 2008 um 20:23 Uhr

Da Sie hoffentlich Ihre Bewerbung mit dem PC oder einem anderen Computer erstellen, sollten Sie wissen, dass dieser in aller Regel viele verschiedene Schriftarten anbietet.

Schriftarten unterscheiden sich teilweise sehr stark in ihrem Aussehen. Mal wirken sie verspielt, wie eine Kinderschrift, mal wirken sie glatt und kantenlos.

Und natürlich gibt es auch Schriftarten, deren Buchstaben gefleckt sind wie Kühe oder aus denen Blut tropft, als wären sie aus dem Vorspann eines Gruselfilms.

Aber auch wenn Ihnen das Verfassen einer schriftlichen Bewerbung Angst macht oder sich Kältepusteln auf der Haut bilden ob des ganzen Horrors: solche Schriftarten sind ganz schlecht, um angenehme Gedanken beim Leser zu erzeugen!

Vergleichen Sie zum Beispiel mal die Schriftart Ihrer Tageszeitung (O.K., d.h. wenn Sie überhaupt eine lesen) mit der Schriftart der allseits berühmten BILD-Zeitung.

Während die Schriftart in der Bildzeitung eher glatt und geradeaus wirkt, so wird Ihre Tageszeitung, oder das überregionale seriöse Wochenblatt mit Wirtschafts- und Kulturteil eher altbacken, möglicherweise mit Schnörkeln daher kommen, also etwas gediegener wirken.

Die Unterschiede betreffen dabei nicht nur die Schriftgröße (Wenn Sie kein Geld für ein Zeitungsabonnoment haben, können Sie auch die BILD-Zeitung von Ihrem Nachbarn mitlesen, der gerade im Garten frühstückt. Anders ist es beim Lesen Ihrer seriösen Tageszeitung.)

Wir plädieren dafür, dass Sie die Schriftart Ihrer Bewerbung optimal am zu erreichenden Zweck ausrichten.

Beispiel:

Wenn Sie sich als Mediengestalter im Bereich Digital- und Printmedien bewerben wird man

  1. sehr genau auf die gewählte Schriftart achten, weil man sich damit sehr gut auskennt

  2. wird man erwarten, dass Sie eine für das Unternehmen passende Schriftart auswählen und

  3. dass Sie eine Schriftart nehmen, die Sie selbst, d.h. Ihr Auge und Ihren guten Geschmack, verrät

Grundsätzlich gilt daher:

  • die Schriftart sollte gut lesbar sein, damit der Personaler nicht direkt die Lust verliert sich mit Ihrer Bewerbung zu befassen.

  • die Schriftart sollte nicht zu verspielt wirken. Schließlich kennen Sie zwar Hunderte kleiner netter Gimmick-Schriftarten, die man irgendwo aus dem Internet herunterladen kann und die aussehen wie Kühe oder die vor Nässe tropfen, aber das ist doch wohl eher etwas für Ihre kleine Schwester und deren nächste Einladung zum Kindergeburtstag.

  • Benutzen Sie möglichst nicht mehr als eine Schriftart über Ihre gesamte Bewerbung hinweg. Weniger ist hier – wie übrigens in der gesamten Bewerbung – bedeutend mehr.

Bitte sehen Sie sich auch noch einmal das Kapitel über die Seitengestaltung/-aufteilung an. Dort gibt es ergänzende Hinweise

Gute Schriftarten sind Arial und Times New Roman. Da können Sie so gut wie gar nichts falsch machen.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. April 2008 um 19:54 Uhr
 
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