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Das richtige Papier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 05. April 2008 um 19:42 Uhr
Sie können auch heute noch Ihr eigenes Papier – wie zu Urgroßvaters Zeiten – per Hand schöpfen, Sie werden aber feststellen, dass es von der Qualität nicht an das industriell hergestellte Papier von heute herankommt. Außerdem wird Ihr Drucker ein dickeres Papier eventuell zerknittern oder schlecht bedrucken oder es kommt seine dunkle Seite zum Vorschein, die des Aktenvernichters.

Suchen Sie also am Besten die Mitte zwischen Qualität, Verarbeitungs­möglichkeit, Individualität und vor allem Kosten aus.

Natürlich erfreut es einen Betrieb, wenn Sie ihn derart wertschätzen, dass Sie Ihre Bewerbung auf Blattgold drucken, aber für Sie bedeutet es, dass Sie spätestens nach Ihrer ersten Bewerbung, die nicht mehr zurück kommt, Pleite sind.

  • Wasserzeichen, gedruckter Briefkopf oder schweres, also dickes Papier sind zwar edel, aber unter Umständen etwas übertrieben, besonders für arme Berufseinsteiger.
  • Billiges Papier, besonders noch billigeres Kopiererpapier sollte es aber auch nicht unbedingt sein.
    Dieses, aber auch teureres Papier hat häufiger oder ab und zu Fehler, die man bei genauerem Hinsehen entdeckt. Am Besten Sie halten es vor helles Licht und schauen vor der Benutzung hindurch. Es gibt da Fehler, die sehen aus wie Fiese-Fritten-Fett-Flecken (Abk.: FFFF).
    Und die sollten Sie auf keinen Fall auf dem Papier haben, seien es nun wirkliche Fehler oder stammten Sie wirklich von Ihrer Fastfood-Pommes zwischendurch. (Arbeit macht Hunger!)
  • Die Farbe Ihres Papiers ist üblicherweise Weiß. Im Zusammenspiel von Papierfarbe und Schriftfarbe ergibt sich damit ein größtmöglicher Kontrast (Schwarz-Weiß). Der dient der guten Lesbarkeit (siehe Link).
    Andere Farben sind kaum zu empfehlen, denn Sie unterstreichen zwar Ihre Persönlichkeit, aber wahrscheinlich eher negativ, wenn Sie nicht damit umzugehen wissen.
    Es gibt übrigens verschiedene Weiß´, von Waschmittelweiß (also weißer als Weiß), über Blütenweiß, bis hin zu Dunkelweiß (davon weiß ich aber jetzt keinen geeigneten Namen). Davon sind praktisch alle erlaubt.
    Ausnahme ist das Umweltschutzpapier vergangener Ökozeiten. Die Idee des Umweltschutzweiß, also Graus, war zwar gut, es sah aber immer ein bisschen öko, also hoddelig, aus. Deshalb ist es hier ungeeignet, außer für die Bewerbung auf dem Biohof zum Kühe melken und Kartoffel ernten.
  • Vorher bedrucktes Papier, z.B. mit Ihrem eigenen Briefkopf ist gut, aber die wenigsten haben eins. Zudem ist es sehr teuer. Billiger geht das mit dem Schreibprogramm am Computer und einem guten Drucker.

Nehmen Sie für Ihre Bewerbung in der Regel einfaches, etwas teureres, festeres, knitterfreies, fleckenfreies, weißes Papier, welches Sie vor dem Ausdruck auf die Qualität hin überprüfen. Nach dem Ausdruck sollte es noch ebenso gut aussehen wie vorher.

 
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