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Die Post hat eine unangenehme Angewohnheit, Sie besteht darauf, dass die Briefe, die sie transportiert mit entsprechend vielen gültigen Briefmarken freigemacht (beklebt) sind. Auch Sie arbeiten schließlich nicht umsonst. Wenn Sie das nicht getan haben, dann muss der Empfänger ein sogenanntes erhöhtes Beförderungsentgelt (sprich Strafe) bezahlen, um den Brief zu bekommen oder der Brief kommt einen Tag später zurück in Ihren Briefkasten mit einem hübschen, ablösungsresistenten Aufkleber. Selbst wenn der Arbeitgeber Ihren Brief annehmen und das Porto für Sie auslegen würde, so hätte Ihre Bewerbung dennoch äußerst geringe Aussicht auf Erfolg. Damit Ihre Unterlagen noch so taufrisch ankommen wie Sie bei der Erstellung waren, verwenden Sie einen passenden Briefumschlag, in den die Bewerbungsmappe oder Ihre DIN-A4-Briefbögen unzerknüllt und ungefaltet hineinpassen. Es gibt Umschläge im Format eines DIN-A4-Blattes und es gibt welche, die ein wenig größer sind (DIN C4), so dass die Mappe ebenfalls passt. Es gibt Umschläge mit Sichtfenstern und Umschläge ohne Fenster. Welche Sie letztlich verwenden ist dem Empfänger egal, wenn die Qualität und die Form des Inhalts hinterher stimmt. Wenn Sie zu viel unnötige Luft für viel Geld mitverschicken, dann wird man dies allerdings eventuell auch negativ anrechnen, denn schließlich soll der neue Mitarbeiter auch wirtschaftlich denken und handeln können.
Wenn Sie einen Fenster-Briefumschlag benutzen, dann achten Sie darauf, dass die Adresse des Empfängers auch sichtbar im Fenster erscheint. Sonst nehmen Sie besser einen Umschlag ohne Fenster. Die Farbe des Briefumschlages darf „Packpapier-Braun“ oder weiß sein. Weiß sieht eleganter aus, ist aber auch teurer und nicht unbedingt nötig nach unserer Erfahrung. - Umschläge, die Bewerbungsmappen oder Bewerbungen enthalten sollten mit dem jeweils nötigen Entgelt freigemacht werden. Das aktuell gültige erfährt man am ehesten am Postschalter, wenn man dort persönlich seine Bewerbungen abliefert und darum bittet die Briefe jeweils gültig zu frankieren.
- Auf dem „Postamt“ wird man Sie auch über die möglichen Versendungsarten informieren. Vergessen Sie alle, außer der Versendungsart als stinknormaler Brief mit dem entsprechenden Format.
- Schicken Sie Ihre Bewerbung nicht als „Einschreiben“ oder schon gar nicht als Einschreiben mit Empfangsbestätigung. Diese Versandart nervt den Personaler nur, weil er dann dem Briefträger den Eingang Ihrer Bewerbung quittieren muss. Wenn er viel zu tun hat, dann weiß er mit seiner Arbeitszeit etwas Besseres anzufangen.
Stecken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen/-mappe stets ungefaltet und ungeknickt in einen passenden, etwas größeren Umschlag. Geben Sie Ihre Bewerbungsunterlagen persönlich im Postamt ab und lassen Sie vom Schalterbeamten richtig frankieren. Als Umschlagfarbe kommen weiß oder braun in Frage. Wenn der Umschlag kein Fenster für die innenliegende Adresse hat, dann adressieren Sie ihn per Hand oder Computeretikett. |