Home Schriftliche Bewerbung DIN 5008 - Unterschrift (10 & 11)
DIN 5008 - Unterschrift (10 & 11) PDF Drucken E-Mail
Hinter der formellen Verabschiedung steht Ihre Unterschrift.
  • Unterschreiben Sie mit Ihrer üblichen Unterschrift. Denken Sie aber bitte daran, dass Ihre Unterschrift, abgesehen von Ihrem persönlichen Schreibstil, Ihre eigene persönliche Note im Bewerbungsanschreiben ist. Dadurch widmet man der Unterschrift auch mehr Aufmerksamkeit und es liegen Versuche nah, aus Ihrer Unterschrift auf Ihre Persönlichkeit zu schließen.
  • Benutzen Sie Kürzel nur, wenn dies entweder nicht augenscheinlich ist oder Ihrem generellen Gebrauch entspricht.
  • Ihr akademischer Titel (Dr., Prof., ...) gehört in der Regel mit in Ihre Unterschrift und ist oftmals sogar die formale Voraussetzung für eine Einstellung. Vorsicht ist dann geboten, wenn Sie beruflich kleinere Brötchen backen wollen oder müssen. Dann ist der zusätzliche Hinweis auf Ihren Titel ein weiterer Hinweis auf mögliche Probleme bei Ihrer Einstellung: zum Beispiel auf ein zu hohes, von Ihnen erwartetes Gehalt oder Probleme bei der Unterordnung unter „rangniedrigere“ oder „titellose“ Vorgesetzte.
  • Nehmen Sie für die handschriftliche Signatur eine andere Schriftfarbe zur Hand, als die Druckfarbe. Dies hebt die persönliche Note hervor und unterstreicht die Einmaligkeit Ihres Anschreibens (d.h. dass Ihre Bewerbung kein Massenanschreiben ist). Bitte kein „Rot“, kein „Rosa“, kein „Gelb“, kein „Braun“, ... Diese Farben sind entweder durch Zuschreibungen negativ belegt oder durch allgemeinen Gebrauch und Gepflogenheiten in der schriftlichen Kommunikation belegt. Denkbar bleiben daher nur Farben wie Blau, Grün oder ein anderes ;-) Schwarz, für die diese Formvorschriften entweder nicht gelten oder deren Verwendung gebräuchlicher ist. Hintergrundinformation: Manche Arbeitgeber oder öffentliche Institutionen haben eine strenge interne „Farbenlehre“. Wenn Sie hier eine unangemessene Farbe verwenden, sieht das nicht so gut aus. Dunklere Farben wirken seriöser, hellere Farben jugendlicher und frischer (Diese Erkenntnisse beruhen natürlich auf Vorurteilen, aber probieren Sie die Wirkung gerne mal aus und fragen Sie einen Unbeteiligten.)
  • Verwenden Sie einen guten Stift. Das schließt klecksende und schmierende Billig-Kugelschreiber absolut aus. Diese ergeben kein sauberes Schriftbild und somit gibt auch der Unterzeichnende kein sauberes Bild ab.
  • Ihr Stift sollte nicht zu dünn sein, es sei denn Sie Bewerben sich als Diät-Assistent in der Ernährungsbranche. Auch zu dick sollte er nicht sein, dass könnte in den schlechtesten Fällen als Überheblichkeit oder Anmaßung ausgelegt werden.
  • Drucken Sie keine Linie zur Orientierung aus. Wenn Sie es benötigen, dann hinterlegen Sie ein Linienblatt hinter das Anschreiben, was zur Hilfe bei der Ausrichtung durchscheint.
  • Wiederholen Sie Ihre Unterschrift in Druckschrift nur, wenn Sie eine megagalaktisch-überirdisch-ungewöhnlichen Namen besitzen oder nochmal wegen bestehenden, möglichen, guten Beziehungen zum Unternehmen auf den Namen hinweisen wollen.

Unterschreiben Sie in jedem Fall das Bewerbungsanschreiben handschriftlich mit einem hochwertigen Stift, wie zum Beispiel einem Füller. Eine Wiederholung Ihres Namens in Druckschrift ist nicht notwendig. Verwenden Sie keine gedruckte Linie zur Orientierung.
 
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