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Der Lebenslauf kann unterschiedliche Formen haben, auch wenn die gebräuchlichste Form sicher der "maschinengeschriebene" tabellarische Lebenslauf ist. Es gibt den - handschriftlich verfassten
- maschinengeschriebenen
- tabellarischen
- ausführlichen oder ausformulierten
Lebenslauf. Und natürlich alle möglichen Mischformen und Abwandlungen. Wichtig ist, dass Sie den Lebenslauf liefern, der gewünscht ist und nicht den, welcher Ihnen selbst am besten gefällt. Wenn keine Angabe vorhanden ist oder Sie den Wunsch nicht kennen, dann entscheiden Sie sich für die am weitesten verbreitete Variante: den tabellarischen (mit der Textverarbeitung und dem Drucker erstellten) Lebenslauf.
Der handschriftlich verfasste Lebenslauf kommt meistens mit dem Wunsch nach einem ausführlichen Lebenslauf einher. Man möchte sich durch die Handschrift ein näheres Bild von Ihrer Person, d.h. mehr noch von Ihrer Persönlichkeit machen. Hierzu legt man Ihre geschriebenen Hyroglyphen einem Schriftsachverständigen vor. Dieser ist gehalten größere Normabweichungen, wie geistigen Schwachsinn bei Ihnen frühzeitig zu erkennen. Was man aber sicher noch eher erkennt ist, dass dieser Versuch selbst schwachsinnig ist. Eine zittrige Schrift kann gleichermaßen auf das Schreiben Ihrer Bewerbung in andauerndem angedüddeltem Zustand, wie auf das Verfassen in einer Erdbebenregion oder der Linie 57 hindeuten. Dabei würde diese Handschriftenprobe dann wirklich Sinn machen, wenn es darum ginge zu erkennen, ob Sie eine leserliche Schrift haben, beispielsweise wenn Sie später einmal Medikamente gegen geistige Umnachtung verordnen sollen. Der maschinengeschriebene Lebenslauf ist heute hingegen normal. Gemeint ist damit das Verfassen des Lebenslaufes am Computer mittels Schreibprogramm und der Ausdruck auf einem Laser- oder Tintenstrahldrucker. Die Ausgabe einer elektrischen Schreibmaschine hingegen wirkt trotz akzeptabler Qualität heute altbacken. Das liegt jedoch mehr am Schriftbild, welches klar als alt erkennbar sei. Tabellarischer Lebenslauf meint, dass alle Ihre persönlichen Daten, die Stationen Ihres Lebens und die Ihres Schul-, Ausbildungs- und Berufslebens in übersichtlicher Form aufgelistet werden. Das bedeutet, Sie präsentiren diese Inhalte in Form einer Tabelle. Das schafft Übersicht und strukturiert und gliedert die Inhalte so, dass der Betrieb und der Personaler sie schnell aufnehmen und durchsuchen kann. Der ausführliche oder ausformulierte Lebenslauf wird heute so gut wie nicht mehr verlangt. Denkbar ist, dass er in Jobs gefragt ist, wo es auf Ihre Fähigkeiten im sprachlichen Bereich ankommt, die Fähigkeit sich richtig zu präsentieren oder weil man wissen will wie strukturiert sie sind. Sobald die Form nicht mehr vorgegeben ist, entgegen der tabellarischen Gestalt des Lebenslaufes, gewinnen Sie auf der einen Seite die Freiheit viel mehr gestalten zu können und eigene Strukturen zu entwickeln, auf der anderen Seite laufen Sie aber auch Gefahr sich zu verlieren und einen orientierungs- und planlosen Eindruck zu hinterlassen. Die Vorliebe des modernen Betriebes und seiner Personaler liegt eindeutig beim tabellarischen und mit der Textverarbeitung erstellten Lebenslauf. Dies liegt vor allem an einem, der Arbeitsersparnis und der damit einhergehenden Zeitersparnis. Je klarer und offensichtlicher die wissenswerten Punkte Ihres Lebenslaufes hervortreten, umso schneller ist man mit Ihnen fertig. So unromantisch ist das leider. Die Zeiten haben sich geändert, die Arbeitsbelastung, auch die der Menschen in Personalabteilungen, steigt ständig. Damit steigt auch das Verlangen dieser Leute Arbeitsabläufe möglichst effizient zu gestalten. Und das gelingt mit klaren und kurzen Strukturen natürlich besser, als wenn der Personaler sich durch viele Stilblüten und Ausblühungen hindurchquälen muss, um zum Kern Ihrer Kompetenzen hervorzudringen. Legen Sie Ihrer Bewerbung immer einen tabellarischen und mit der Computertextverarbeitung erstellten Lebenslauf bei, es sei denn es wird etwas anderes von Ihnen verlangt. |