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Der Bereich der beruflichen Bildung lässt sich wieder in zwei Unterbereiche unterteilen: Sie können diese Bereiche voneinander trennen, wenn Sie mehrere Eintragungen in einem Bereich haben oder einen bestimmten Bereich besonders hervorheben wollen. Lassen Sie den Bereich weg, in dem Sie nichts vorzuweisen haben. Es ist auch möglich beide Bereiche zusammenfassen. Sie benennen die Bereiche zum Beispiel mit den Überschriften "Berufsausbildung", "Ausbildung", "Studium", "Berufliche Bildung", ... Diese Unterbereiche sollen darstellen, wie Sie an die berufsspezifischen Kenntnisse gelangt sind, die Sie für den gesuchten Job brauchen. Natürlich sind für die Ausübung einer Tätgkeit auch viele praktische Fähigkeiten vonnöten. Hierzulande ist es aber fast immer (noch) so, dass Sie eine formale Qualifikation für den beworbenen Beruf nachweisen müssen. Der Nachweis des Erwerbs der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten erfolgt also weiterhin klassisch über den Nachweis einer Ausbildung oder eines Studiums im angestrebten Bereich. Erst wenn deutlich ist, dass Sie den formalen Anforderungen genügen, wird man sich näher mit Ihnen befassen. Danach zählt aber weniger wie gut oder schlecht Sie ihr Studium oder Ihre Ausbildung absolviert haben, sondern viel mehr Ihre Arbeitszeugnisse. Berufseinsteiger und Berufsanfänger können an dieser Stelle noch nicht viel vorweisen. Deshalb kommt der beruflichen Bildung bei diesem Personenkreis ein viel höherer Stellenwert zu.
Welche Ausbildung oder welches Studium soll aufgeführt werden? - Führen Sie grundsätzlich alle abgeschlossenen Ausbildungen und jedes abgeschlossene Studium an.
- Haben Sie eine Ausbildung oder ein Studium abgebrochen, dann gehört es in der Regel auch in den Lebenslauf. Die Erkenntnis, dass das gewählte Studium oder die Ausbildung nicht zu einem passt, stellt sich meistens erst später ein. Zu spät für den Lebenslauf. Lassen Sie einen Eintrag dann weg, klafft stattdessen sofort eine weithin sichtbare Lücke im Lebenslauf. Versuchen Sie in diesem Fall lieber gleich zu diesen Abbrüchen zu stehen und überlegen Sie, welche positiven Effekte diese Lernerfahrungen bei Ihnen hinterlassen haben.
Wie werden die Eintragungen notiert? Um ein gutes Aussehen des Lebenslaufes zu erreichen, müssen Sie die Informationen auch optisch strukturieren. Deshalb gilt auch für den Bereich der beruflichen Bildung, dass Sie die Jahreszahlen und Daten, die gleich lang sind, untereinander an den Anfang der Zeile schreiben. Erst danach schreiben Sie den Inhalt. Die Länge des Inhalts ist meistens unterschiedlich, so sehr man sich auch bemüht. Ein schönes Beispiel für eine übersichtliche Struktur sehen Sie hier: Wenn Sie eine Ausbildung erfolgreich bendet haben oder ein Studium mit einem akademischen Grad abgeschlossen haben, dann gehört der Abschluss mit in den Lebenslauf. Bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung ist das die korrekte Berufsbezeichnung, so wie sie bei der jeweiligen Kammer in der Lehrlingsrolle eingetragen wurde. Bei einem abgeschlossenen Studium ist es der korrekte akademische Grad, so wie er auf Ihrem Diplom oder Ihrer Ernennungsurkunde verzeichnet wurde. Notieren Sie: - das Datum an der Sie die Ausbildung oder das Studium begonnen haben
- einen Bindestrich (vor und hinter dem Bindestrich steht ein Leerzeichen)
- das Datum an der Sie die Ausbildung oder das Studium beendet haben
- einen (leeren) Abstand zum Inhalt
- den Namen der Firma, so wie er zum Beispiel im Handelsregister steht (auf richtige Benennung der Rechtsformen achten), bzw. den Namen der Hochschule wie er auf Ihrem Abschlusszeugnis steht oder stehen würde
- den Ort, an dem sich die Firma oder die Hochschule befunden hat
- den Berufsabschluss, den Sie durch die Lehre erreicht haben, bzw. den Studienabschluss und den erreichten akademischen Grad.
Trennen Sie den Namen der Firma, den Ort und den Abschluss einfach mit Kommas voneinander ab. Erschrecken Sie nicht, wenn Ihr Textverarbeitungsprogramm Ihnen die Eigennamen unterstreicht: es weiß es nicht besser. Reihenfolge der Eintragungen Die Eintragungen können Sie im Datum aufsteigend (die zuletzt besuchte Hochschule steht unten) oder im Datum absteigend (die zuletzt besuchte Hochschule steht oben) notieren. Aus der Wahrnehmungskurve des Lesers heraus macht es am meisten Sinn, die wichtigste Eintragung oben anzuführen. Wichtig: halten Sie die Sortierung (aufsteigend oder absteigend) über alle Bereiche des Lebenslaufes hinweg bei. Ansonsten ist die Reihenfolge durch die Daten selbst vorgegeben. Die Form der Datumsangabe Das Datum kann so angegeben werden wie sie es möchten und wie es sinnvoll ist. Dass heißt Sie können es so schreiben: - 1971 - 1973
- 01/1971 - 12/1973
- 01.01.1971 - 31.12.1973
- 01. Januar 1971 - 31. Dezember 1973
- 1. Januar 71 - 31. Dezember 1973
- 1. Jan. 71 - 31. Dez.73
- und und und
Wenn Sie ein klar strukturiertes Bild erzielen wollen, dann müssen Sie jedoch darauf achten, dass Sie nur in Zahlen notieren, nur mit "führender Null" (01., 02., ... 11., ...) notieren und eine Schriftart benutzen, bei der die Breite der eigentlichen Ziffer und die dazugehörige Laufweite immer einheitlich sind, egal ob die Ziffer schmal (1) oder breit (9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 0) ist. Tarnkappe aufsetzen
Um Lücken zu kaschieren, d.h. zu verdecken, können Sie die Datumsangaben von der genauen Tagesangabe, vielleicht auch von der Monatsangabe befreien. So fällt eine kleinere Lücke von ein paar Tagen bis hin zu fast einem Jahr nicht mehr auf. Aber aufgepasst: Personaler kennen diese kleinen Tricks und sollten nicht den Eindruck bekommen, Sie wollten etwas von Gewicht verschleiern. Notieren Sie im Bereich "Berufliche Bildung" die von Ihnen besuchten Hochschulen und Ausbildungen mit dem jeweiligen erreichten Abschluss. Notieren Sie bei den Einträgen immer zuerst die Daten in der Form "von - bis" , "Name des Betriebs/Name der Hochschule", "Ort" und "erreichter Abschluss". Schreiben Sie die zuletzt besuchte und abgeschlossene Ausbildung, bzw. das letzte abgeschlossene Studium zuerst und bewegen Sie sich in Ihrer eigenen Geschichte von da aus rückwärts. |