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Telefonische Bewerbung - Vorbereitung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 23. Juni 2009 um 20:51 Uhr

Die telefonische Bewerbung oder die telefonische Jobanfrage sollten Sie genauso gezielt im Voraus vorbereiten wie die schriftliche Bewerbung.Telefon

Dazu gehört vor allem, dass Sie sich intensiv mit Ihrem beruflichen Lebenslauf und Ihren Qualifikationen auseinandergesetzt haben. EingÀngig studiert haben sollten Sie auch die Stellenanzeige, auf die sich sich gegebenenfalls beziehen. Die Recherche im Internet oder auf anderen Wegen, um den Betrieb kennenzulernen, gehört so selbstverstÀndlich zur Vorbereitung wie bei der Schriftform.

Aber noch etwas gehört zur Vorbereitung. Denn: auch wenn der Angerufene nicht weiß, dass Sie anrufen und Sie ihn unvorbereitet ĂŒberraschen, Sie können Ihren Anruf vorbereiten.

 

 

  • Planen Sie die Zeit Ihres Anrufs genau:
    ĂŒberlegen Sie, wann Sie bei Ihrem GegenĂŒber auf möglichst offene Ohren stoßen. In Stoßzeiten des Betriebs, in denen es dem Betrieb darum geht die eigenen Kunden gut zu bedienen, finden Sie tendenziell schwerer Gehör. Am Beispiel eines Handwerksbetriebs mit Kundendienst und 5-Tage-Woche könnte man annehmen, dass der Anruf am Morgen des ersten Werktags in der Woche unpassend kommt, da gerade die Arbeitsplanung fĂŒr die Woche ĂŒberarbeitet wird: es sind möglicherweise eingeplante Mitarbeiter ausgefallen, es sind ĂŒber das Wochenende neue und dringende Anfragen von Kunden eingegangen, der Betrieb muss erst wieder angefahren werden, usw. Und dann kommen Sie im dichtesten Betrieb und Fragen, ob in nĂ€chster Zeit ein Job frei wird. Wundern Sie sich dann bitte nicht, wenn man kurz angebunden ist.

  • Schaffen Sie die technischen Voraussetzungen fĂŒr einen ungestörten Anruf:
    dazu gehört ein voller Akku im Schnurlostelefon oder Handy, ein ausreichendes Guthaben auf der Handykarte, eine Stelle mit gutem Empfang, etc. Sorgen Sie einfach dafĂŒr, dass Sie die Technik nicht unterbricht oder stören kann. Sonst mĂŒssen Sie nochmal anrufen und sich erklĂ€ren. Das ist unangenehm und der gescheiterte Versuch wird Ihnen im schlechtesten Fall angekreidet.

  • Schaffen Sie die Ă€ußeren Voraussetzungen fĂŒr einen ungestörten Anruf:
    suchen Sie RĂ€umlichkeiten auf, in denen Sie fĂŒr die Vorbereitung, die Dauer des Telefonats und die Nachbereitungszeit ungestört bleiben. Verbarrikadieren Sie die TĂŒren, hĂ€ngen Sie ein Schild an die TĂŒr „Bitte nicht stören“, telefonieren Sie wenn Ihre Kinder und Ihr Hund schlafen, schalten Sie die HaustĂŒrklingel ab, stellen Sie alle anderen Apparate ab, die Töne von sich geben (Radios, SpĂŒl- und Waschmaschinen, Klingeln, Zweittelefone, Wecker, Fernseher, ...), schließen Sie ggf. das Fenster, warten Sie bis die Kirchturmuhr zwölf geschlagen hat, usw.

  • Sorgen Sie fĂŒr eine angenehme AtmosphĂ€re:
    manche Menschen brauchen eher innere Ruhe und Entspannung, manche brauchen eher etwas mehr Anspannung, um genug Aufmerksamkeit und Energie fĂŒr einen Anruf zu entwickeln. Dem einen kann daher eine Tasse Kaffee und ein Kaugummi helfen, sich zu entspannen und vorzubereiten, dem anderen hilft es vielleicht vorher ein paar Kniebeugen zu machen. Egal wie sie es mögen, die richtige AtmosphĂ€re sollte bei Ihnen fĂŒr eine positive Grundstimmung sorgen. Beim Telefonieren sollten Sie den Kaugummi wieder ausgespuckt haben und nicht mehr um Luft ringen mĂŒssen. Achten Sie aber darauf, dass bei aller Suche nach einer geeigneten AtmosphĂ€re ein ausreichendes Zeitfenster in der Woche ĂŒbrig bleibt, um erfolgreich auf die Arbeitgeber zugehen zu können. Wer es nur einmal in der Woche fĂŒr eine Stunde schafft eine solche AtmosphĂ€re zu schaffen, der muss schon viel GlĂŒck haben bei seinen wenigen Anrufen.

  • Legen Sie Ihre Arbeitsmittel zurecht:
    dazu gehört Ihre Liste mit den Daten der Arbeitgeber, die Sie kontaktieren möchten, die Hintergrundinfos zu den Arbeitgebern, der Telefonleitfaden, den Sie vorher entwickelt haben, etwas Papier, mehrere Stifte, eine Uhr und zuletzt natĂŒrlich Ihr Telefon. Auch ein GetrĂ€nk Ihrer Wahl gehört dazu, um Ihre Stimme zu „schmieren“.

Neben der inhaltlichen Vorbereitung auf die telefonische Jobanfrage, gehört auch eine eingehende Vorbereitung des eigentlichen Telefonats dazu. Laden Sie den Telefonakku, planen Sie die Zeit Ihres Anrufs, stellen Sie sich ein GetrĂ€nk bereit, um bei Stimme zu bleiben, suchen Sie sich einen ruhigen Raum, usw. DarĂŒber hinaus vergessen Sie bitte auf keinen Fall Ihren persönlichen Telefonleitfaden bereit zu legen, mit dem Sie sich vorab auf den eigentlichen Inhalt des Telefonats vorbereitet haben.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. MĂ€rz 2010 um 20:29 Uhr
 
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