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Telefonische Bewerbung - Besonderheiten |
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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, den 23. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
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GegenĂŒber dem persönlichen oder dem schriftlichen Kontakt mit einem Arbeitgeber stellt die telefonische Bewerbung Sie vor besondere Herausforderungen.
In erster Linie sind das die Eigenheiten des Kommunikationsmediums Telefon:
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Sie haben keinen Blickkontakt
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Sie haben keine unmittelbare Information ĂŒber die Situation in der sich der Angerufene befindet
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Ihr Anruf ist fĂŒr den Angerufenen kaum planbar
Daraus ergeben sich entscheidende Fragen und manchmal auch Probleme und Chancen:
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Habe ich den richtigen GesprĂ€chspartner? Dieser Umstand kann und sollte dadurch geklĂ€rt werden, dass der Bewerber genau zuhört wer sich meldet und nachfragt mit wem er spricht und welche Funktion der Angerufene im Betrieb erfĂŒllt.
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Rufe ich zum richtigen Zeitpunkt an? Um sicher zu gehen, dass die Anfrage des Bewerbers auf mindestens ein offenes Ohr stöĂt muss der Bewerber fragen, ob sein Anruf im Moment entgegengenommen werden kann. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen. Manchmal kann es auch Sinn machen, den Anruf zur âUnzeitâ doch zu machen, z.B. wenn DurchsetzungsfĂ€higkeit und Wille demonstriert werden will.
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Welchen Eindruck macht die Arbeitsumgebung auf mich? Was bei einem Telefonat fast vollkommen fehlt ist der Eindruck der Umgebung und der Situation in der sich der Angerufene befindet. Dadurch entgehen möglicherweise wichtige Informationen.
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Wie entsteht Vertrauen? Da der Blickkontakt vollstÀndig fehlt ist es mitunter sehr schwer einen Eindruck von der Persönlichkeit des Angerufenen zu bekommen. Nimmt er mich ernst, ist er ehrlich, steht er zu seinen Zusagen, usw. Das sind nur einige der vielen Fragen, die durch den unmittelbaren Kontakt eher bewertet werden können.
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Wem oder was wendet mein GesprĂ€chspartner seine Aufmerksamkeit zu? Wesentlich fĂŒr die Rolle des Zuhörers ist, ob er bei der Sache ist oder ob er gegebenenfalls abgelenkt ist. Dies kann nur durch eine gezielte Kommunikation und besonders durch Fragen geklĂ€rt werden, an deren Beantwortung der Grad der Aufmerksamkeit abgelesen werden kann.
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Versteht mich der Angerufene? An der VerĂ€nderung des Gesichtsausdrucks kann man in der Regel erkennen, inwieweit dieser einem folgen konnte. Diese Information geht beim Anruf verloren, bzw. wird ĂŒber das Medium nicht vermittelt. Der Bewerber kann mit etwas Ăbung jedoch versuchen auch aus der Stimme, der Betonung und der Satzmelodie so etwas wie eine RĂŒckmeldung zu erhalten.
Wer sich also telefonisch bewirbt, der unterwirft sich automatisch den begrenzten Möglichkeiten des Kommunikationsmediums. Das Telefon bietet nur einen Ausschnitt auf das GegenĂŒber, auf dessen Situation und lĂ€sst ebenso nur einen Ausschnitt auf mich und meine Situation und Umgebung zu. Bei einer telefonischen Bewerbung mĂŒssen Sie damit umgehen und besser noch die Chancen des begrenzten Ausschnittes der Wirklichkeit nutzen. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. September 2009 um 21:46 Uhr |